Nebelmeer und Wintersonne – Wanderung von Unterstmatt zur Hornisgrinde

Eine einfache Wanderung von Unterstmatt zur Hornisgrinde – dank winterlichem Nebelmeer und Sonnenschein mit traumhaften Bedingungen.

Kurz vor Jahresende, Silvester steht vor der Tür. Es ist ein Sonntag und wir hatten uns zu einer gemeinsamen Wanderung an der Schwarzwaldhochstraße verabredet. Die Vorzeichen waren optimal: schon die vergangenen Tage hatten wir im Tal immer wieder Nebel, während in den Höhenlagen die Sonne schien – eine sogenannte Inversionswetterlage. Perfekt also für mich und meine fotografischen Pläne.

Wir nahmen dieses Mal einen mir gänzlich unbekannten Weg und starteten am Skilift Unterstmatt. Wie an so vielen Sonntagen in Jahr war der Parkplatz nahezu überfüllt, eine einsame Wanderung sollte es also nicht werden. Für mehr Ruhe und Entspannung sollte man den Weg dann doch unter der Woche oder bei weniger gutem Wetter gehen.

Die einfache Wanderung startet am Skilift Unterstmatt und führt zunächst nach rechts, vorbei am Wasserbecken für die Schneekanonen. Es geht zunächst leicht bergauf durch den Wald, aber schon hier sehen wir immer wieder das traumhafte Nebelmeer im Tal – warmer Sonnenschein bricht durch die Bäume, ein Tag wie im Bilderbuch.

Schnee liegt leider nur wenig, diesen Winter sind die Höhenlagen des Schwarzwaldes leider nur sehr selten weiß. Das Schauspiel im Tal entschädigt am heutigen Tag aber dafür, Winterstimmung ist dennoch vorhanden.

Nach einer Weile biegen wir an einer Schranke rechts ab, es geht nun weiter bergauf in Richtung Hornisgrinde – weit ist es nicht mehr.

Fotospot

Nach ein paar hundert Metern machen wir aber eine längere Pause. Linkerhand direkt am Weg stapeln sich mehrere Felsen übereinander, die ideal für ein kleines Fotoshooting sind. Im Hintergrund, rechts des Weges, haben wir freie Sicht auf das vom Nebel eingehüllte Tal.

Nach einer halben Stunde gehen wir weiter und kommen schließlich auf dem Hochplateau der Hornisgrinde an. Der Sendeturm auf der Hornisgrinde sticht uns zuerst ins Bild, wir wandern schließlich auf dem Hochplateau zunächst durch ein kleines Waldstück und dann vorbei am Bismarckturm bis zur Grindehütte. Diese ist aber so überfüllt an diesem Tag, dass wir keine Pause einlegen und gleich wieder unseren Rückweg antreten.

Dieser führt uns wieder auf die andere Seite des Hochplateaus, wir nehmen aber einen anderen Weg zurück. An der Hütte ganz am Ende nehmen wir den Weg rechts den Berg hinunter und halten uns auch immer rechterhand. Vorbei am Skilift und der Ochsenstallhütte finden wir schließlich wieder auf unseren Hinweg zurück und erreichen wenige Minuten später wieder den Parkplatz Unterstmatt.

Bevor wir den Rückweg antreten werfen wir nochmal einen Blick in Richtung Tal und genießen die Erhabenheit dieses Nebelmeeres und die letzten Sonnenstrahlen.

Insgesamt betrug die Wanderung ca. 6 Kilometer, wofür wir durch etliche Foto-Pausen dann doch mehr als 2 Stunden gebraucht haben. Dennoch ein sehr schöner Weg und eine gelungene Alternative zu meinem Lieblingsweg vom Mummelsee direkt zur Hornisgrinde.

3 Gedanken zu “Nebelmeer und Wintersonne – Wanderung von Unterstmatt zur Hornisgrinde

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