Meine Top 10 Highlights auf Mauritius

Mauritius, das Paradies im indischen Ozean, war das Ziel unserer Hochzeitsreise und konnte definitiv halten, was es versprach. Traumhafte Strände, türkisblaues Meer und dazu ein wunderschönes Hinterland mit Bergen, Wasserfällen und grünen Wäldern. Die Fotos in diesem Beitrag werden für sich sprechen, dass meine Schilderungen nicht von ungefähr kommen.

Beginnen wir aber mit ein paar allgemeinen Infos zur Insel.

Reisezeit

Die Reisezeit auf Mauritius ist nahezu ganzjährig, ab November begintn aber die Hauptsaison. Wir waren Ende November für 2 Wochen dort und hatten fast durchgehend super Wetter. Ein paar wolkige Nachmittage und der eine oder andere Regenschauer gehören einfach dazu, dafür grünt die Insel an allen Ecken und Enden.

Währung und Bezahlen

Auf Mauritius bezahlt man mit Mauritischen Rupien. Geldautomaten findet man genügend, mit Kreditkarte kann man ganz einfach Geld abheben, ohne Bedenken, dass es einem in den nächsten Sekunden geklaut wird. Auch hier ist das bargeldlose Bezahlen weit verbreitet, man käme mit Sicherheit auch mit der Kreditkarte recht weit, allerdings gibt es sehr viele Obststände und „Foodtrucks“, an denen normalerweise bar bezahlt wird.

Sicherheit

Mauritius ist nicht nur wegen seiner Natur ein Paradies, sondern insbesondere wegen der Sicherheit. So gibt es zum einen (nahezu?) keine giftigen Tiere oder Raubtiere, zum anderen fühlt man sich hier sehr sicher. Wir hatten zu keinem Moment das Gefühl, dass wir nicht sicher wären – und das durchgehend in diesen 2 Wochen.

Meine Top 10 Highlights von Mauritius

Dann legen wir jetzt aber mal los mit meinen Top 10 Highlights des Inselparadieses.

Tamarind Wasserfälle / Les Sept Cascades

Eines der größten Highlights hatten wir ganz zum Schluss unserer Reise. Glücklicherweise haben wir uns entscheiden, einen Ausflug zu den Tamarind Wasserfällen zu machen, die auch Sept Cascades genannt werden und wie der Name schon sagt in 7 Stufen in die Tiefe gehen. Ein imposantes Naturschauspiel, das wir mit einem Guide bewandert haben, da es alleine ganz schön schwierig gewesen wäre, den Weg zu finden. Schon alleine den Einstieg zum Wasserfall muss man kennen, sonst wird das schwierig. Mitten im Dschungel befinden sich die Wasserfälle und liefern neben der eigentlichen „Attraktion“ auch noch tolle Aussichten und spektakuläre Fotomotive. Über die Wasserfälle werde ich noch einen eigenen ausführlichen Blog-Beitrag schreiben, auf jeden Fall lohnt sich ein Ausflug dorthin – absolutes Highlight.

Der Blick von oben über die Tamarind-Wasserfälle in den Dschungel von Mauritius.

Wanderung am Le Morne

Der Le Morne ist der bekannteste Berg auf Mauritius, bildet er doch ein bekanntes Fotomotiv vom Wasser aus – wer schon einmal typische Postkartenmotive von Mauritius gesehen hat, hat (unbewusst) dann auch den Le Morne gesehen. Die Wanderung auf den Le Morne war unser erstes Ausflug und hat sich auf jeden Fall gelohnt, auch wenn wir nicht zum Gipfelkreuz hoch sind, denn dafür hätte man das letzte Stück klettern müssen. Wir sind bis zum South West Viewpoint gewandert und hatten von dort eine traumhafte Aussicht. Auch diese Wanderung werde ich noch in einem separaten Blog-Beitrag genauer beschreiben.

Der Ausblick vom South West Viewpoint am Le Morne – bevor dann die Kletterpartie losgeht.

Katamaran Tour zur Ile aux Cerfs

Die Ile aux Cerfs ist eine vorgelagerte Insel, die sich östlich von Mauritius befindet und gerne auch mit den Malediven verglichen wird. Zur Insel fahren täglich zahlreiche Katamarane und Speedboote, dementsprechend ist hier der touristische Andrang sehr groß. Aus meiner Sicht eines der touristischsten Ziele auf Mauritius. Wir sind mit dem Katamaran zur Ile aux Cerfs gefahren, hatten eine tolle Zeit auf dem Boot inklusive Schnorchelstop und Barbecue, ehe wir dann auf der Insel ankamen. Die Insel an sich ist auf jeden Fall super schön und lädt zum Baden ein, alleine ist man hier aber definitiv nicht. Unser Highlight war hier sogar mehr die Katamaran-Fahrt!

Türkisblaues Wasser umgibt die Ile aux Cerfs im Osten von Mauritius.

Chamarel Wasserfall und Siebenfarbige Erde

Der wohl bekannteste Wasserfall auf Mauritius liegt unweit der berühmten Siebenfarbigen Erde. In Kombination definitiv ein Pflicht-Besuch auf Mauritius, daher ist aber auch hier alles sehr auf den Tourismus angelegt. Inmitten des Black River Gorges Nationalpark gelegen erhält man zunächst eine tolle Aussicht auf den Chamarel Wasserfall, der für mich als Wasserfall-Liebhaber klar ein Pflicht-Foto war. Es gibt 2 Aussichtsplattformen, ehrlich gesagt mehr aber auch nicht. Anschließend ging es zur Siebenfarbige Erde, um die ein kleiner Weg verläuft. Ein interessantes Naturschauspiel – wenn die Sonne scheint kommen die Farben am Besten zum Vorschein.

Der Chamarel-Wasserfall umgeben von der grünen Lunge der Insel, dem Black River Gorges Nationalpark.

Dinner am Strand

Es ist total klischeehaft aber eben auch super schön: ein Dinner am Strand – Sonnenuntergang, Kerzenschein, Romantik pur. Sollte man auf jeden Fall einmal erlebt haben.

Unser Dinner am Strand von Flic en Flac.

Ganga Talao – Le Grand Bassin

Der Ganga Talao ist die heilige Stätte der Hindus auf Mauritius. Auf der Insel leben die Religionen friedlich nebeneinander, Hindus, Muslime, Christen – so sollte es doch überall sein. Der heilige See der Hindus ist auch bei Touristen ein beliebtes Ziel, es war sehr interessant diesen heiligen Ort live zu erleben. Am Eingang warten gleich zwei über 30 Meter hohe Götterstatuen auf einen, überall wuseln Affen zwischen den Menschen herum – man fühlt sich gleich wie in einer anderen Welt. Am See selbst gibt es noch einen Tempel, den man besichtigen kann, zudem diverse Götterstatuen. Die Einheimischen hielten ihre Gebete am See ab, während um sie herum Touristen für Ihre Fotos posierten – etwas komisch war das Gefühl für uns schon, die Leute an ihrem heiligen Ort zu stören. Aber für die ist es wohl normal.

Der heilige See der Hindus: Ganga Talao.

Wassersport und Schnorcheln

Schnorcheln, Tauchen und Wasersport aller Art sind auf Mauritius einfach ein Traum. Während wir uns eher mit diveresen Wassersportaktivitäten wie Stand Up Paddling oder Kajakfahren vergnügten, ist die Insel für Schnorchler und Taucher ein Paradies. Die Blue Bay und die Gegend um den Le Morne Beach sollen dabei Hot Spots sein – bei uns am Strand von Flic en Flac waren direkt nur wenige Fische zu sehen.

Schnorchelstop in der Blue Bay mit dem Katamaran.

Cap Malheureux und die Kirche Notre Dame Auxiliatrice

Eines meiner Highlights war zudem das Cap Malheureux ganz im Norden der Insel. Hier hatten einst die Franzosen eine wichtige Schlacht verloren, daher der Name „Unglückskap“. Die berühmte Kirche mit ihrem roten Dach bildet hier einen tollen Fotospot, zudem ist der Strand sehr schön, zahlreiche Fischerboote liegen hier vor Anker. Paradies-Feeling pur.

Die bekannte Kirche am Cap Malheureux – umgeben vom blühenden Feuerbaum, dem „Wahrzeichen“ von Mauritius.

Black River Gorges Nationalpark

Die grüne Lunge der Insel – der Black River Gorges Nationalpark – lädt defintiv zum Wandern ein. Dazu gehören auch wie bereits oben erwähnt die Tamarind Wasserfälle oder der Chamarel Wasserfall, zudem gibt es dort noch zahlreiche weitere Wasserfälle und Wanderwege. Für mich macht genau das den Reiz der Insel aus – die Vielfalt aus Strand und Meer gepaart mit Bergen und Dschungel; hier wird jeder glücklich.

Blick in den Black River Gorges Nationalpark – grün soweit das Auge reicht.

Sonnenuntergänge und Strände

Ganz klar: traumhafte Strände sind eines der Markenzeichen der Insel. Insbesondere im Westen der Insel laden zudem tolle Sonnenuntergänge abends zum Entspannen ein. Bekannte Strände sind beispielsweise neben Flic en Flac, an dem wir waren, der Le Morne Beach, Blue Bay, Pereybere oder Grand Baie.

Der Strand von Flic en Flac mit dem Tamarin Tourelle und dem Le Morne im Hintergrund.
Blaue Stunde mit Blick von unserem Pool hinaus auf den Indischen Ozean.

Natürlich gibt es noch zahlreiche andere tolle Orte auf Mauritius – der Botanische Garten Pamplemousses oder die Hauptstadt Port Louis. Was wir sonst noch besucht und erlebt haben, schildere ich euch in meinen nächsten Blog-Beiträgen.

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